Olympisches Gold für Holmenkollen-Sprungschanze
Internationaler Architekturpreis für Entwurf
Hoch hinaus: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) zeichneten jetzt die neue Ski-Sprungschanze Holmenkollen in Oslo mit dem „IOC/IAKS Award 2011“ aus. 133 Sport- und Freizeitanlagen in 36 Ländern bewarben sich um den einzigen internationalen Architekturpreis für Sportstätten. Der vom dänischen Architekturbüro JDS architects geplante Holmenkollen gewann die Kategorie „Gold“.
Der Holmenkollen Fyr (deutsch: Leuchtturm) ist das neue, weithin sichtbare, Wahrzeichen von Oslo und hat sich als Austragungsort der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften längst auch sportlich einen Namen gemacht. Rund 7.300 Quadratmeter Edelstahlgewebe der Typen Sambesi light und PC-Sambesi verkleiden die gigantische Stahlkonstruktion. Das robuste Hightech-Gewebe der GKD – Gebr. Kufferath AG fungiert flächendeckend als Windfilter, der die Sportler vor extremen Windlasten und Temperaturschwankungen schützt. Bei Tag schimmert die Membran im natürlichen Licht. In der Dunkelheit verwandelt das von innen hinterleuchtete Gewebe die Sportstätte zur Lichtschanze, die scheinbar bis zum Himmel reicht. Die Jury hob insbesondere die kreative Umsetzung, landschaftliche Integration und Nachhaltigkeit des Projektes hervor und würdigte den Entwurf mit der höchsten Auszeichnung.
Bild © GKD











